Sie haben eine Pensionsschuld?

In Anwendung der Artikel 17 und 18 des Gesetzes vom 11. April 1995 zur Einführung der "Charta" der Sozialversicherten darf der FPD keine zu Unrecht bezahlten Pensionsbeträge infolge eines juristischen Irrtums (Beispiel: falsche Anwendung der Rechtsvorschriften) oder eines materiellen Irrtums (Beispiel: ein Kodierungsfehler) zurückfordern. In diesen Fällen wird der FPD Ihnen eine begründete Entscheidung zuschicken, in der die Änderung des Pensionsbetrags für die Zukunft ausgewiesen wird.

Dennoch kann der FPD zu Unrecht bezahlte Pensionsbeträge innerhalb einer Frist von sechs Monaten zurückfordern, falls:

  • der FPD nicht über die Informationen verfügen konnte, die eine Auszahlung der zu viel bezahlten Beträge verhindert hätten;
  • der FPD die einzigen verfügbaren Elemente berücksichtigt hat, die sich danach als falsch herausgestellt haben;
  • es dem FPD materiell nicht möglich war, ein neues Element zu berücksichtigen, das ihm mitgeteilt wurde.

Der FPD wird die Rückforderung der zu Unrecht bezahlten Pensionsbeträge der letzten drei Jahren durchführen, falls sich herausstellt, dass:

  • die zu Unrecht durchgeführte Auszahlung auf eine betrügerische Handlung oder falsche oder bewusst unvollständige Erklärung zurückzuführen ist;

  • Falls Sie Ihre Pension mit einem Berufseinkommen kumulieren und es stellt sich heraus, dass das Einkommen, das Sie erhalten haben, höher ist als das von Ihnen geschätzte Einkommen und dieses Einkommen die zulässigen Jahresgrenzen überschreitet, kann der FPD auch diese zu Unrecht ausgezahlten Pensionsbeträge der letzten drei Jahren zurückfordern. In diesem Fall beginnt die Frist von drei Jahren ab dem 1. Juni des Kalenderjahres nach dem Jahr, in dem die Überschreitung der Grenzbeträge erfolgte.