Wie stellen Sie eine Pensionsakte zusammen?

Die Akte wird während der gesamten Laufbahn zusammengestellt

Seit dem 1. Januar 2013 muss die Pensionsakte elektronisch erstellt werden.

Mit Capelo - einem elektronischen Datenfluss, der Sigedis mit dem FPD verbindet - schickt Sigedis alle Laufbahn- und Besoldungsdaten von Arbeitnehmern im öffentlichen Dienst an den FPD, sodass in Zukunft für diese Mitarbeiter eine elektronische Pensionsakte zusammengestellt werden kann.

Der Datenfluss "Capelo" bezieht die Daten aus vier verschiedenen Quellen:

  • Ihren DmfA(PPL) Quartalserklärungen, die ab dem ersten Quartal 2011 zusätzliche Angaben enthalten (Personalkategorie, Tarifgehalt usw.), die unentbehrlich zur Berechnung einer Pension des öffentlichen Dienstes sind;
  • Ihren Erklärungen bezüglich der historischen Daten und der Gehälter, wobei alle Leistungen Ihrer Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst bis zum 31. Dezember 2010 gemeldet werden;
  • den einzelnen Angaben (Diplom, Urkunde bezüglich der Beendigung der statutarischen Beziehung), die Sie an den FPD mit einer von Sigedis entwickelten Anwendung weiterleiten, die seit dem 28. April 2011 über die Portalsite der Sozialen Sicherheit zugänglich ist. Es betrifft einmalige Laufbahndaten, die nicht in eine DmfA-Erklärung aufgenommen werden können;
  • dem Datenfluss A022. Dieser elektronische Datenfluss stammt vom LAB und enthält Daten bezüglich Laufbahnunterbrechungen von Arbeitnehmern im öffentlichen Dienst.

Gesetzliche Abgabepflicht einer einzigen elektronischen Bescheinigung

Aufgrund der allgemeinen Meldepflicht müssen Sie für jedes am 1. Januar 2011 beschäftigte Personalmitglied vor dem 1. Januar 2016 eine elektronische Bescheinigung mit den vor dem 1. Januar 2011 geleisteten Laufbahndaten schicken und validieren.

In Abweichung davon müssen Sie eine vorzeitige elektronische Pflichtbescheinigung "Historische Daten" innerhalb von einem Monat nach Eingang des Pensionsantrags schicken und validieren. Dies gilt für die Personalmitglieder, die eine Ruhestandspension beim FPD beantragen, die nach dem 31. Dezember 2012 beginnt. Dies gilt auch für Anträge auf eine Ruhestandspension, die nach dem 31. Dezember 2012 beim FPD eingehen, wobei das Datum des Poststempels als Beweis gilt.

Außerdem müssen Sie für jedes am 1. Januar 2011 beschäftigte Personalmitglied eine vorzeitige elektronische Pflichtbescheinigung "Historische Daten" schicken und validieren, wenn anlässlich seines oder ihres Todes ein Antrag auf eine Hinterbliebenenpension eingereicht wird.

Konkret heißt dies, dass der FPD laut dem Capelo-Gesetz alle Ruhestands- und Hinterbliebenenpensionen, die frühestens am 1. Januar 2013 beginnen oder für die der Antrag nach diesem Datum eingeht, nur noch elektronisch annehmen darf.